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Das Heile Heim – Dokumentarfilm

In Asien geboren war mir die Jurte bekannt, jedoch mehr von Bildern und ich hatte bislang keine Möglichkeit eine Jurte zu besuchen. Erst im Erwachsenen Alter, als ich während eines Arbeitseinsatzes bei einem Dreh in Bayern war, begegnete ich dem Jurtenbauer Claudius Kern aus Österreich. Dieser Mann sprach so fasziniert über diese Bauweise, das es damals mein Interesse weckte. Ich fand anschließend seine Internetseite und lass etwas mehr darüber. Er sprach von einer harmonischen runden Bauweise, die dem Menschen zugute kommt und einer viel günstigeren Baumethode, als die üblichen Häuser. Claudius Kern besuchte beim Beginn seiner Auseinandersetzung mit dem Jurtenbau ein mongolisches Jurtendorf in Europa und stellte damals fest, dass die übliche Bauweise einer Jurte (Ger) wegen dem weitaus feuchterem Klima sich für europäische Wetterbedingungen nur bedingt eignet. Somit begann er selbst eine Jurte zu entwickeln, die den regionalen Wetterbedingung entspricht. Das, was Claudius an Interesse an dieser Baumethode zeigte und die Faszination mit der er über den Rundbau sprach, lies mich nicht los.

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Claudius Kern beim Jurtenbau in Slowenien

Ich habe in meinem Leben oft das Sprichwort gehört: Ein Mann sollte einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und ein Kind hochziehen. Natur, Vegetation, Tiere, Hausbau und Kinder – all diese Themen sprachen mich sowohl persönlich, als auch als einen Filmemacher an. Somit hat es nicht lange gedauert bis ich Claudius persönlich angerufen habe und wir schon bald einen Drehtermin vereinbart haben. Bei meiner Recherche habe ich festgestellt, dass es einen weiteren Jurtenbauer in Österreich gibt und auch er war bereit mich während der Bauphase einer Holzjurte zu empfangen.

Mit einem Kameramann, den ich von meinen Drehs kannte ging es dann bald los. Wir kamen bei Claudius an, der sich gerade in Slowenien befand. Er empfing uns sehr fürsorglich und gastfreundlich, was ein sehr positiver Anfang für die Reise war. Er experimentierte gerade an einer Jurte mit einem Dach, das sich Myzel bilden sollte. Wir haben einen Teil des Aufbaus mitgefilmt, aber später habe ich von ihm gehört, dass das Experiment daneben ging. Das war nicht seine einzige Entwicklung und ich find es persönlich nicht schlimm. Jeher finde ich den Mut zur Experimentierfreudigkeit, den Claudius lebt sehr bewundernswert und dieser führte Ihn später zu seinen neuen wunderbaren Entwicklungen.

Foto-Jurten-Austria_mongolische-JurteNach dem wir Einen Tag in Slowenien verbracht haben, nahm sich Claudius Zeit mit uns zwei Jurten zu besuchen, an denen er mehr oder minder beteiligt war. In der original mongolischen Jurte, wo Claudius das Dach reparierte, welches bei einem Sturm sehr stark beschädigt wurde, bekamen wir eine sehr interessante Geschichte zu hören. Die Jurte steht auf einem so eine Art Bauernhof, der eigentlich dazu dient behinderte Menschen in Kontakt mit den Tieren und der Natur zu bringen. Der verantwortliche Mann erzählte uns, dass er sehr oft Menschen, die sich streiten in die Jurte schickt. Schon nach kurzer Zeit sind beide ruhig und der Konflikt ist auch gelöst. „Das funktioniert immer!“ sagte er erfreut. Mir gefiel die Atmosphäre in den beiden Jurten. Die mongolische Jurte, wo wir etwas mehr Zeit verbrachten fand ich ästhetisch sehr interessant, weil es in der Mitte zwei geschnitzte Pfosten hat und auch der Offen, wie es üblich ist in der Mitte platziert ist. Mit  der Zeitplanung was es bei uns aber immer knapp und wir mussten immer weiter zum neuen Drehort.

Bei der nächsten Jurte waren wir zu Besuch bei einer Familie mit drei Kindern, die sich dazu entschlossen eine Jurte zu bauen und diese als einen kleinen Kindergarten oder als eine Tagesstätte für Kinder zu nutzen. Es war sehr gemütlichen in der Jurte mit Lehmwänden und einem Holzboden. Die Kinder fühlten sich hier definitiv wohl und wir genossen mit dem Kameramann Matthias da zu sein, waren aber dauerhaft mit dem Filmen beschäftigt. Abends waren wir bei der Familie zuhause eingeladen und genossen ihre Gastfreundlichkeit.

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Besuch einer Jurte und der Famile Tabassi bei Wien – „Waldeulen Kindergarten“

Am nächsten Abend waren wir nach einer ziemlich langen Fahrt bei einer Holzjurte angelangt. Diese Holzjurte war eine Auftragsarbeit von Hans-Georg Unterrainer und sie war zum aus massiven Holzelementen. Als Holz wurde hierbei die Zirbe, Lärche und Fichte verwendet. Natürlich war das im Vergleich zu anderen Jurten eine Auftragsarbeit und die hochwertige Anfertigung aus den zum Teil edlen Hölzern machte die Jurte zu einem Prachtstück. Das Feuer in der Jurte war schon an und das machte das Arbeiten in der Jurte umso angenehmer. Wir genossen auch hier die Zeit mit der Besitzerin, mit der wir auch ein Interview aufnahmen. Auf dem Weg zum Hotel fragte mich Matthias, ob ich mich auch so unheimlich wohl gefühlt hätte. Er sagte auch, dass er sich nicht erinnert, so entspannt gefühlt zu haben. Das ging mir auch so und so fragten wir uns womit das zu tun haben könnte. War das die sakrale Geometrie nach deren Prinzipien das Gebäude errichtet wurde, war das das spezielle Holz oder war das die Energie der Frau, die anscheinend etwas mit Heilung zutun hatte? Vielleicht alles zusammen?

Am nächsten Tag waren wir in einer nahezu gleichen Jurte. Wir trafen den Holzjurtenbauer Hans-Georg Unterrainer und interviewten in vor der Jurte und hatten auch ein kurzes Interview drinnen. Dort gefiel mir auch die Atmosphäre, aber wir fühlten es beide nicht so intensiv. Man muss dazu sagen, dass es drinnen kein Feuer gab und wir auch nicht die Zeit hatten entspannt da zu sitzen. Nach dem wir die Sachen packten, ging es auch gleich los, den wir hatten eine lange Fahrt von Österreich nach Deutschland. Erst nach drei Uhr kam ich endlich ermüdet, erschöpft, jedoch glücklich an. Ich schloss meine Augen und sah die vielen Gesichter von den wunderbaren Menschen, denen ich in dieser kurzen, jedoch so intensiven Zeit begegnet bin.

Nach meiner Recherche zuhause wurde mir bestätigt, dass das Holz, welches Hans-Georg für das Jurten-Innere verwendete – die Zirbe (auch Zirbelkiefer genannt), oft im Bettenbau verwendet wird, denn es wurde nachgewiesen, dass der Geruch dieses Baums sehr beruhigend auf unsere Psyche wirkt und einen erholsamen Schlaf unterstützt. Somit denke ich, dass an diesem Abend viele Komponenten zusammen kamen, wie das Holz, das Feuer, was durch die Erwärmung diesen Effekt verstärkte, die heilige Geometrie und liebevolle Menschen.

Zuhause angekommen habe ich angefangen mich über die sakrale oder heilige Geometrie zu informieren. Es scheint am Anfang etwas mystisch und es hat gewiss eine Magie, wenn man anfängt zu erkennen, das sich alles aus Licht in die Materie nach gewissen Gesetzen manifestiert. Und das interessante ist, dass es sehr klar und logisch nachverfolgt und verinnerlicht werden kann.

Das Wort heilige bildet sich aus dem Wort heil oder allumfassend, ganz, gesund. Die heilige Geometrie ist also die Geometrie, die alles umfasst und uns ein ganzheitliches Verständnis der Naturgesetze und das Verständnis über den Aufbau des Universums ermöglicht. Beim der Auseinandersetzung mit der heiligen Geometrie finden wir zu allererst fünf grundliegende Körper. Man nennt diese auch platonische Körper. Das sind Dreidimensionale Körper wie Tetraeder (Dreieck), Hexaeder (Quadrat), Oktaeder (Achteck), Dodekaeder (12-flächiger Fünfeck) und Ikosaeder (20-flächiger Dreieck). Alle diese Grundformen werden den fünf Elementen wie Feuer, Erde, Wasser, Luft und Ether (Kosmos) zugeordnet und sind die eigentlichen Bausteine der Realität. Der Mensch besteht auf seiner molekularen Ebene aus diesen Bausteinen und spiegelt die Proportionen auf der körperlichen Ebene wider. Der Mensch ist somit das Maßstab des Universums und ist auch nach seinem Abbild erschaffen.

Wenn wir das wieder auf den Bau von Gebäuden beziehen, so kann man auch nachvollziehen, dass wir oft das schön finden, was den Proportionen des Universums nachvollzogen ist oder wir uns mit dem Bau in Einklang befinden oder in uns in Resonanz mit solch einem Raum fühlen, welcher die Verhältnisse und Maße des Universums widerspiegelt.

Auf meiner Reise habe ich oft beobachtet, dass die Jurten oft als öffentliche Bauten verwendet werden und nur manchmal für persönliche Zwecke. Das wird sich vielleicht in Zukunft wenden, aber momentan ist es sehr positiv, dass an solchen Plätzen Menschen zusammen kommen, sich austauschen, meditieren, Seminare oder Heilungen statt finden. Es sind sehr gute Energiestandorte, die meiner Meinung nach den Menschen helfen das beste in sich zu entfalten und diesen Prozess positiv unterstützen und verstärken. Natürlich sollten wir nicht vergessen, dass in jede von uns eigentlich ein Gottestempel im Aufbau und noch mehr in der Essenz ist und einige Menschen schaffen es im wahren Sinne solche zu werden und beeinflussen tausende von Menschen durch ihre Präsenz und ihr Vorbild. Doch solange wir uns auf der Reise in dieser Richtung befinden, wird das Wissen der heiligen Geometrie und die angewandte Form davon uns sicherlich eine gute Stütze sein.

Der Dokumentarfilm befindet sich noch in der Fertigstellung und nach ca. 3 weiteren Drehs und kann ca. 3 monatlichen Schnittphase heraus gebracht werden. Das Projekt wurde die ganze Zeit nur durch mich finanziert. Wenn jemand die Möglichkeit sieht dieses Projekt finanziell zu unterstützen wird es mich sehr freuen, denn dann könnte ich mich mehr auf den Film konzentrieren und es höchst wahrscheinlich dieses Jahr, also bis Ende 2016 heraus bringen.

Jeder, der mehr als 15 € spendet und mir seine Adresse mailt,  bekommt einen Link, um den Film anzuschauen und runter zu laden.
Vielen Dank!

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